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Der Schauspieler, Theaterregisseur und -leiter Max Reinhardt (Geburtsname: Max Goldmann) wurde am 9. September 1873 in eine jüdische Familie in Niederösterreich geboren. Er absolvierte zuerst eine Ausbildung in einer Bank, bis er entschied sich dem Schauspiel zu widmen.

1894 kam er nach Berlin, um als Schauspieler im Deutschen Theater anzufangen. Bald darauf gründete er den Verein “Die Brille” und das berühmte Kabarett „Schall und Rauch“. Zwischen 1900 und 1933 leitete er mehrere Theater in Berlin, unter anderem das Deutsche Theater, das Große Schauspielhaus und die Volksbühne, die er mit seinen visionären Ideen prägte. Außerdem war er eine Weile in Wien tätig und gründete die Salzburger Festspiele mit, bei denen er bis 1937 bekannte Aufführungen inszenierte.

Nach der Machtübernahme der Nazis floh er zunächst nach Österreich. Nach dem Anschluss im Jahr 1938 musste er in die USA auswandern, wo er in Hollywood eine Schauspielschule gründete.

Quellen/Literatur:

  1. Knut Boeser und Renata Vatková (Hrsg.): Max Reinhardt in Berlin. Frölich & Kaufmann, Berlin 1984.
  2. Sibylle Zehle: Max Reinhardt. Ein Leben als Festspiel. Brandstätter, Wien 2020.

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